Wir erreichten am ersten Tag das kleine Königreich Swasiland, das südlich des Krügerparks zwischen Südafrika und Mozambique liegt. Am Sonntag wollten wir dann die nächste Grenze überwinden. Swasiland liegt genau am Abbruch des ca. 1.800 m hohen Highfields. Wir fuhren also durch sehr bergiges Land hinab nach Maputo, das auf Meereshöhe liegt. Hier sieht man junge Leute in Swasiland auf dem Weg zur Kirche.
In Mozambique übernahm 1975 nach mühsamem Freiheitskampf gegen die Kolonialmacht Portugal eine kommunistische Regierung die Macht. So wurden auch die großen Straßen in Maputo nach Menschen wie Lenin, Ho Chi Min, Mao oder eben auch Karl Marx benannt. Obwohl seit 1990 auch hier Reformen durchgesetzt wurden, gibt es in der 1,1 Mio.-Stadt am Indischen Ozean noch viele deprimierende Ecken.
Doch dieser Eindruck ändert sich schlagartig, wenn man in einen anderen Teil der Stadt fährt. Denn Maputo ist der nächstgelegene Hafen von Johannisburg aus, und das schlägt sich in der Wirtschaftsbilanz der Stadt nieder. Daneben findet man natürlich auch die üblichen großen Standbilder wie hier am Platz der Unabhängigkeit. Im Hintergrund sieht man das neoklassizistische Rathaus.
Seit der Öffnung des Landes machen viele Südafrikaner hier gerne Urlaub. Doch die Zeiten, als hier noch alles wesentlich billiger war als im Heimatland, sind längst vorbei. Während drüben am Strand das sonntägliche Leben tobt, haben wir in einem Fischrestaurant gut gegessen und dafür zu Viert auch fast 100 € gezahlt.





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