Das Fahrzeug

Mittwoch, 29. Februar 2012

Brasilianisches Flair

Dass in Mozambique Portugiesisch gesprochen wird, mag noch den meisten bekannt sein, dass aber auch die portugiesische Kultur Einfluss auf die Musik und viele andere Bereiche des Lebens genommen hat, das merkt man erst vor Ort. Und da natürlich alles auf Portugiesisch geschrieben steht, wird man unwillkürlich immer wieder an Brasilien erinnert.
 
Die Straße führt uns die Küste entlang nach Norden. Zuckerrohrplantagen, exotische Bäume und Palmen, alles in sattem Grün, säumen die Straße. Dieser Streifen entlang des indischen Ozeans ist dicht besiedelt. Immer wieder erkennt man in einiger Entfernung kleine Hütten, in deren Nähe ein wenig Mais angebaut wird.
 
In Mozambique ist das öffentliche Verkehrsmittel neben dem Kleinbus Toyota Hiace auch der Pickup. Bis zu 20 Menschen haben wir auf einer solchen Ladefläche gezählt.
Am vierten Tag fuhren wir über den Wendekreis des Steinbockes, den wir ja bereits auf unserer Kalahari-Tour überquert hatten. Die ersten kleinen Kneipen, die noch keine Touristen gesehen haben, ließen uns ein ursprünglicheres Mozambique erleben. 
Hier bekommt man einen Becher Tee für 0,40 €, wenige Kilometer weiter in Inhambane kostet der Cappuccino wieder 2,00 €. An diesem Nachmittag nahmen wir einen Weg hinaus zum Meer zu einer Lodge in Morrungulo (kurz unterhalb Pomene) mit Campground, von dem es ganze 20 m bis zum Strand des indischen Ozeans waren.

1 Kommentar:

  1. Neid Neid Neid! Das sieht ja richtig toll aus! Es ist echt spannend zu sehen, welche Spuren der Kolonialismus heute noch hinterlassen hat.

    Ich freue mich schon auf den nächsten Blog!

    Bussi
    Maja

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