Auf dem Weg nach Vilanculo erwischte mich die Polizei. 60 km/h waren erlaubt und ich war 74,2 km/h gefahren. Also Geldbörse raus und zahlen! 1.000 Meticeis musste ich hinblättern, das sind gut 25 Euro. Die Beamten waren äußerst korrekt und höflich, stellten fein säuberlich alle Quittungen aus und wünschten uns anschließend eine gute Weiterreise.
Das Fischerörtchen Vilanculo ist der nördlichste Ort, der regelmäßigen Tourismus kennt. Weiter im Norden werden wir das ursprüngliche Mozambique erleben. Berühmt ist der Ort auch wegen des Bazaruto Archipels, eines der Tauchparadiese an der Küste hier. Das flache Wasser zwischen Vilanculo und den vorgelagerten Inseln bietet ein grandioses Farbenspiel.
Wir kehrten noch einmal in einem der Touristenlokale direkt am Strand ein, bevor es weiter nach Norden ging, tranken Savanna und aßen Prawn-Curry. Bis zur nächsten Station unserer Reise, der Hafenstadt Quelimane sind es über 1.000 km.
Quelimane ist ein ganz alter Flusshafen der Araber aus dem späten 15ten Jahrhundert, der am Ufer des Bons Sinais River liegt. Dieser war damals noch mit dem Zambesi verbunden, den wir bei 17 Grad 47 min. südlicher Breite überquert hatten. Auf dem Weg nach Quelimane säumten kilometerland Reisfelder die Straße. Das Foto unten hätte man genauso gut irgendwo in Südostasien aufnehmen können.
Susana wollte unbedingt in das berühmte Hotel Chuabo, eines der ganz wenigen Hotels in Mozambique, das auch in Zeiten des Bürgerkrieges noch weitergeführt werden konnte. Von der Dachterrasse im 8. Stock hat man einen fantastischen Blick auf den Hafen und die Häuserreihen davor. In portugiesischer Zeit war Quelimane einer der wichtigsten Häfen für die Verschiffung von Sklaven.





Strand! Reisfelder! Ihr erlebt ja wirklich die unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen - und es sieht so aus, als würdet ihr die Zeit richtig genießen. Kleine Nebenbemerkung: Jetzt wissen wir auch, woher die Cleo die Raserei hat :D
AntwortenLöschenBussis aus DC
Eure Maja