Ein harter Fahrtag stand uns bevor, denn wir wollten bis zum
Abend des Folgetages bis nach Tsitsikamma kommen, weit über 800 km südlich. Wir
mussten also die Transkei durchqueren und auch durch PE (Port Elisabeth) durchfahren.
Die N 2 ist hier eine bessere Landstraße und viele Ortsdurchfahrten drückten den
Schnitt zusätzlich.
Schließlich aber schafften wir es doch bis zu unserem Ziel,
und konnten uns so auf ein Wiedersehen mit meiner Cousine Ostra und ihrem Mann
Hans freuen. Die waren nämlich auch gerade in Südafrika unterwegs, hatten für
diese Nacht in Tsitsikamma gebucht, und so gab es dann ein gemeinsames
Abendessen zu sechst.
Das Nature Reserve Tsitsikamma hat einige landschaftliche
Highlights zu bieten. Wir aber mussten weiter, denn für den Folgetag hatten wir
uns das Cape Agulhas vorgenommen, den südlichsten Punkt Afrikas. Hier treffen
der indische Ozean und der Atlantik aufeinander, und eigentlich muss dies der
Startpunkt für unsere Cape2Cairo-Tour sein und nicht Cape Town. Entsprechend
ernst standen wir dort.
Doch auch der Stadt am Kap der guten Hoffnung statteten wir einen Besuch ab. Mit den Dickschiffen drangen wir bis zur Waterfront vor. Der Tafelberg zeigte sich bei herrlichem Sonnenschein ohne jeden Wolkenschmuck, und wir hatten ein tolles Lunch (Ich bekam meine Austern!) direkt am Hafen.
Nur eine Stunde entfernt liegt Franschhoek, der bekannte Weinort im Süden Afrikas. Hier hat mein alter BMW-Kollege Georg Schlichtmann mit seiner Frau vor gut 20 Jahren ein Weingut gekauft. Seine Von Ortloff - Weine beziehen wir regelmäßig, nun besuchten wir ihn vor Ort.





Ich will auch Austern :(
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