Dank der Winde, die vorne am Stossfänger eingebaut ist, konnten wir den Landcruiser in kürzester Zeit wieder aus dem Loch herausziehen.
Wir hatten uns entschlossen, in einem grossen 200 km weiten Bogen nach Norden zu fahren und bei Mandimba die Grenze nach Malawi zu überqueren. Bis dahin hatten wir eine gut befahrbare Erdstrasse und in Malawi sogar wieder Teer. Hier fahren wir aus den Bergen hinunter zum Malawi-See.
Malawi ist ein dicht besiedeltes Land. 12 Mio. Menschen leben auf 72.000 qkm Fläche, von denen der See ca. 15 % für sich beansprucht. Es gibt noch immer zahlreiche Fischarten in dem See, viele davon findet man nur hier. Zahlreiche Camps laden den Besucher ein, direkt am Wasser zu stehen, ist kein Problem.
Die Jungs auf dem ersten Camp mit Namen Palm Beach wollten unbedingt unsere Autos waschen, die dies auch dringend nötig hatten. So standen beide Landcruiser nach kurzer Zeit wieder mit strahlendem Lack vor uns, und wir machten uns die Kleider nicht mehr bei jeder Berührung dreckig.
Im Süden schien uns Malawi ein deutlich wohlhabeneres Land zu sein im Vergleich zu Mozambique, doch je weiter wir nach Norden kamen, desto mehr verflog dieser Eindruck. Malawi ist quasi zahlungsunfähig, die Menschen horten das Geld, alle Flüge nach Malawi wurden inzwischen eingestellt und jeder versucht, wenigstens seine eigene Haut zu retten.





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