Das Fahrzeug

Donnerstag, 15. März 2012

Wildlife auf dem Präsentierteller


Der zweite Tag im Ngorongoro National Park war für den Kratergrund reserviert. Morgens früh reihten wir uns in die Schlange der Touristen-Landcruiser ein. Trotz anfänglicher Skepsis waren wir auch heute wieder überwältigt. So viele Tiere auf so engem Raum, das hatten wir noch nie gesehen.
Da das Regenwasser sich im Krater sammelt, gibt es immer einen kleinen See, in dem sich u.a. die Flamingos in großer Zahl aufhalten.
Gleich als erstes entdeckten wir einen Löwen, der noch etwas unschlüssig sein Umfeld absuchte. Fast 100 Löwen gibt es hier, bei dem Nahrungsangebot kein Wunder. Der Kratergrund misst ca. 16 km im Durchmesser und liegt auf 1.750 m Höhe, der Kraterrand erreicht im Durchschnitt eine Höhe von 2.400 m.
Sonst selten zu sehen, hier in großer Zahl vertreten: Hyänen. Wir konnten sogar beobachten, wie eine solche Hyäne versuchte, an ein Gnu-Baby heranzukommen, aber die erwachsenen Tiere passten auf und verscheuchten den Störenfried wieder.
Eigentlich gibt es hier alle Tiere zu beobachten, die Geparden findet man allerding eher in der offenen Savanne. Nur auf Leoparden muss man verzichten, denn hier gibt es einfach zu wenige Bäume.
Damit dieses Kapitel nicht zu einer Schau der üblichen Tiere ausartet, möchte ich zuletzt diese wunderschönen Kronenkraniche zeigen. Aber wir haben bereits nach einem halben Tag im Krater so viele unterschiedliche Tiere gesehen, wie man sie in anderen Nationalparks nur über mehrere Tage vor das Objektiv bekommt.

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