In der Nähe von Isla de Mozambique in der Bucht von Mossurill fanden wir eine Freizeitanlage mit Bungalows direkt am Strand. Sogar ein Restaurant, das köstliche Prawns und Squid servierte, stand zu unserer Verfügung. Kurze Team-Diskussion: Hier bleiben wir einen Tag!
Also lagen wir in der Hängematte, arbeiteten im Internet oder gingen im Meer baden. Kurt ließ sich im nahen Ort eine Cape2Cairo-Landkarte auf seine beiden Fahrzeugtüren malen. Hinter der Düne vor unserem Bungalow lag ein unberührter menschenleerer Strand, die Wassertemperatur erreichte fast 30 Grad.
Abends ließen wir uns verwöhnen, tranken südafrikanischen Wein, ergötzten uns am Seafood und wunderten uns, dass es solche unberührten Flecken auf unserer übervölkerten Erde überhaupt noch gibt.
Dann ging es zurück ins Landesinnere. In Nampula füllten wir unsere Vorräte noch einmal auf – ganz nebenbei: Susana wurde der Fotoapparat durchs offene Fenster entführt, Kurt hinterher, der junge Bursche wurde geschnappt, Fotoapparat wieder da. Hinter Nampula bogen wir auf die Erdstraße in Richtung Malawi ab und ahnten noch nicht, was uns auf den nächsten 600 km bevorstand. Man schaue sich nur die Wolken an.
Die Landschaft war auf jeden Fall wieder grandios, überall verstreut diese gewaltigen Granitblöcke in allen möglichen Formen. Wenn die Wolken tief hängen, verhüllen sie ihre Spitzen, was sie noch geheimnisvoller aussehen lässt. Es sei noch erwähnt, dass mir einer dieser schwarzen Kamikazefahrer hinten ins Auto fuhr: Schaden bei mir nur gering. Irgendein Schadensersatz? Aussichtslos!





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