Anna und ich landeten am Abend des 30.03.2012 wieder in
Dar es Salaam. Unser Gepäck war in Zürich hängengeblieben, weshalb wir einen
Tag warten mussten, bevor wir uns auf den Weg nach Arusha machten. Ganze 650
Kilometer bewältigten wir an einem Tag und freuten uns riesig, Susana und Kurt
wiederzusehen. Hier das obligatorische Wiedersehens-Gruppenfoto.
Von Arusha aus ging es nach Kenya hoch. Wie bei allen
Staaten hier in Ostafrika wurden die Grenzen im Rahmen der Kolonisation durch
die Europäer willkürlich festgelegt. So gibt es auch in Kenya viele
verschiedene Stammeskulturen. Es grenzt an ein Wunder, dass die Unabhängigkeit
Kenya’s, die fest mit dem Namen Jomo Kenyatta verbunden ist, im Jahre 1963/64
völlig friedlich verlief und sich das Land unter Kenyatta positiv
weiterentwickelte. Wir mussten natürlich auch durch Nairobi, die Hauptstadt
Kenya’s, was für den einen Plage, für den anderen Vergnügen ist. Kurt ließ
seinen Reifen erneuern, wir kümmerten uns um Geld und Diesel. Danach war es
nicht mehr weit bis zum Lake Naivasha, wo wir übernachteten.
Am Folgetag fuhren wir geradewegs nach Norden und
überquerten sehr bald den Äquator. Dieses Ereignis mussten wir natürlich
begießen: Mit einer Flasche Sekt. Für Anna und mich war es das erste Mal, dass
wir von der Südhalbkugel auf die Nordhalbkugel oder umgekehrt über Land gewechselt sind.
Mittagspause im Massai-Land: Wie gewohnt hielten wir
mittags im Schatten eines Baumes an. Um uns Brote zu schmieren und einen
Espresso zu kochen. Rechts und links zogen Rinder- und Ziegenherden vorbei, und
die Hirten, zumeist Kinder schauten bei uns vorbei. Neugierig beobachteten sie
alles, was wir da so trieben, waren aber völlig unaufdringlich.
Wir querten nach Osten in Richtung Isiolo. Rechts bauten
sich riesige Wolken vor einem Gebirge auf. Und dann passierte es: Die Wolken
rissen auf und wir konnten einen Blick auf die raue Spitze des Mount Kenya
erhaschen, 5.199 m hoch und der zweithöchste Berg Afrikas.





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